Gustav-A. HornscheidtGustav-A. Hornscheidt

1940 in Kaiserswerth geboren und aufgewachsen. Bereits in frühester Jugend von der Malerei angezogen; in der Schulzeit in Kunst- beste Noten, Zeichnen war das Lieblingsfach. Die Zukunftsplanung verlief jedoch anders: aus den Empfehlungen der Berufsberatung nach Gesichertem, wurde eine kaufmännische Zielsetzung mit Erfolg versprechenden Perspektiven in der Mineralölindustrie. Angesichts der eingeschränkten Verhältnisse der Nachkriegszeit schienen die ungewissen Aussichten einer künstlerischen Laufbahn zu ungewiss und abenteuerlich. Gewiss eine nachvollziehbare Entscheidung. Das Interesse an Malerei bewahrte und festigte sich jedoch parallel zu den Aufgaben des kaufmännischen Berufsweges. Autodidaktisch folgten Optimierung der Fertigkeiten und Techniken im Umgang mit Aquarell-, Öl- und Acrylfarben, mit Tusche, Kohle- und Bleistift sowie Erwerb theoretischer und praktischer Kenntnisse durch Kurse bei der Volkshochschule und durch ein dreijähriges Fernstudium.

Nach Beendigung der beruflichen Tätigkeit in der Mineralöl- und Schmierstoffwirtschaft konnte er die Malerei zu seiner Profession machen. So fand die erste Vernissage in Südfrankreich im Château de Villarlong in der Nähe von Carcassonne statt. Weitere Einzelausstellungen folgten 2008, 2009, 2013 im Rathaus Kaiserswerth sowie unter dem Titel „Carneval in Venedig“ 2010 im Bürgerhaus Angermund.

Die Begeisterung und Wertschätzung für die Werke der Impressionisten mit dem faszinierenden Schimmern des Lichts mit Farbreflexen findet sich in vielen Bildmotiven wieder.

Malerei aus Frankreich: In diesen realistischen Arbeiten spiegeln sich die landschaftlichen und atmosphärischen Motive des Mittelmeerraumes wieder. Die Flusslandschaft der Ardèche zwischen St. Martin und Vallon-Pont-d´Arc, mit dem Kajak Anfang der 1970ger Jahre befahren, faszinierte und regte zu einer ganzen Reihe von gegenständlichen Motiven dieses Landstrichs an. Die Farbigkeit des Licht in Südfrankreich mit den Regionen Côte d´Azur, Languedoc-Roussillon und Provence führte zu einer Vielzahl von Aquarellarbeiten und zu einer Serie von ausdrucksvollen Ölgemälden. Diese farbfreudigen Bilder erhielten durch die Verwendung von komplementären Farbpaarungen einen besonderen Reiz.

In den Jahren von 1999 bis 2007 Ferienaufenthalte im Château Hermitage in der Nähe von Pézenas: Die Zeit in diesem Weingut, einem ehemaligen Kloster mit knorrigem altem Baumbestand und blühenden Oleander- und Mispelsträuchern, regte zu einer Vielzahl von Motiven an. 35 Ölgemälde endstanden in Frankreich, einige davon wurden erst zu Hause im Atelier vollendet.

Gestalterische Vielfalt: Die Verbundenheit mit dem Wohnort zeigen viele Motive aus der näheren Umgebung von Kaiserswerth, Wittlaer und Kalkum. Maritime Darstellungen, grafische Arbeiten, abstrakte Kompositionen und Karikaturen ergänzen das Gesamtwerk. Einige historische Ansichten von Kaiserswerth, aus der Vogelperspektive gestaltet, sind präzise ausgearbeitet. Als Basis für diese Arbeiten diente historisches Kartenmaterial des Amtes für Landeskunde aus dem „Rheinischen Städteatlas“. Eine Serie von phantasiereichen Motiven der „Commedia dell´Arte“ mit Masken und Fabeltieren runden die Arbeiten ab.

 

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